Billardtips
Hier einige Tips in Sachen Billard, Queue, Pflege....
1. Dellen im Queuoberteil. Eie sollte man diese entfernen?
Auf keinen Fall mit Schleifpapier!! Wenn man mit Schleifpapier an
das Oberteil dran geht, ändert sich erstens das Spielverhalten des
Cues und zweitens ist das Oberteil viel empfindlicher und verunreinigt
schneller.
Bei kleinen Dellen hilft es, wenn man mit einem Glasstein (alternativ:
Feuerzeug) sehr schnell darüberreibt. dadurch verschwindet die Delle.
Bei grösseren Dellen platziert man einen Tropfen Wasser auf die
Delle, und das Holz quilt wieder heraus.
2. Einige Tips für Anfänger:
- Achte
auf deine Bockhand. Sie sollte nicht zittern, weil man sowieso
schon halb auf dem Tisch liegt und mit der Bockhand außerdem
noch eine Brücke über 2 andere Kugeln machen muss. Sie soll
einen sicheren Stand haben, nicht kleben (Cola-Weizen, Schweiß
etc. ) und den Queue anständig führen.
-
Die Hand am hinteren Ende des Queues sollte diesen nicht zu
fest und nicht zu locker umschließen. Spiele unverkramft aber
nicht zu locker. Es gibt da einen netten Vergleich dazu: Halte
Deinen Degen wie einen Vogel. Hältst Du ihn zu fest, erdrückst
Du ihn. Hältst du ihn aber zu locker, fliegt er Dir davon.
Ich denke das passt beim Queue auch ganz gut.
- Halte
den Queue flach, wenn daß irgendwie möglich ist. Dadurch nimmt
die Kugel auch mehr Effet an und die Stöße sind leichter zu
“steuern” (abgesehen von Kopfstößen und Jumps).
- Spiele
niemals einen schweren Ball, ohne einen Vorteil daraus zu zu
ziehen. Ansonsten spiele auf Sicherheit.
- Lass Dich
während eines Stoßes durch NICHTS, aber auch garnichts ablenken.
Konzentriere Dich vollkommen auf den Stoß. Manche Gegner lassen
die Kreide quietschen, andere lassen ein Zippo auf und zu schnappen
oder sie klappern mit der Kaffeetasse. Der Ideenreichtum unfairer
Spieler ist nahezu unbegrenzt. Ist man voll auf den Stoß konzentriert
nimmt man solche “Scherze” garnicht richtig wahr. Werden solche
unfairen Attacken allerdings zu nervig oder zu arg, gibt es
bei jedem Turnier einen Schiedsrichter oder zumindest soetwas
wie eine Turnierleitung, an die man sich wenden kann.
- Achte
immer darauf, was mit der “Weißen” passiert. Lege sie Dir so
gut wie irgendmöglich vor und behalte wenn möglich schon den
übernächsten Stoß im Auge. Dadurch lassen sich Fouls vermeiden
und man kann gut weiterspielen. Sind gute Vorlagen nicht möglich,
dann denke zumindest daran Fouls zu vermeiden und spiele auf
Sicherheit.
- Reiß´
nicht gleich nach dem Stoß die Arme in die Luft, weil Du glaubst,
du hast einen guten Stoß gemacht. Die Gefahr, daß du vor lauter
Freude den Stoß verreißt ist hoch.
- Kreide
das Leder vor jedem Stoß. Das vermindert die Gefahr abzurutschen
(zu kicksen).
- Beobachte deine Gegner, bzw. Spielpartner.
- Übe,
übe übe: Übe Nachläufer, Rückholer und andere Effetstöße. Beobachte
die Bälle. Wie verhalten sie sich? Welche der angespielten Bälle
läuft wohin? Denn.......Auch wenn in manchen Büchern das Gegenteil
behauptet wird... Spiele ich die “Weiße” an die Bande ist EINFALLSWINKEL
NICHT GLEICH AUSFALLSWINKEL. Überlege Dir warum sich die Kugeln
verhalten, wie sie sich verhalten. Und Spiele bei jeder Gelegenheit.
Das richtige Auge kommt mit der Zeit. !!! Das alles hört sich
jetzt total neunmalklug an. Das ist es vielleicht auch, weil
ich selbst noch WEIT, SEHR WEIT davon entfernt bin ein halbwegs
brauchbarer Billardspieler zu sein. Aber ich versuche diese
“Grundregeln” selbst immer zu beachten. Wenn man das konsequent
tut, verbessert sich auch die Spielleistung. Ein Profi wird
man davon aber noch lange nicht. Zum guten Spielen braucht man
vor allem ein gutes Auge und das kommt erst nach und nach. Außerdem
ist auch das richtige Gefühl für den Queue wichtigund das kommt
auch nicht über Nacht.
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